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WhiskyWhisky-Präsentationen

Ardbeg – Ten und Corryvreckan

17. Juli 2018 4. Dezember 2018 Alfred Hullmann1423 views

In der Reihe „Präsentation ausgewählter Whiskies“ möchte ich heute zwei Whiskies von Ardbeg vorstellen, und zwar den Ardbeg Ten und den Ardbeg Corryvrecken. Damit beginne ich die dritte Reihe „Peated Whiskies“.

Die Whiskies

Diese beiden Ardbeg-Whiskies sind markante Vertreter der rauchige Whiskies von der Insel Islay.

Der „Ten“, Standard-Whisky von Ardbeg, wird mit 46 % abgefüllt. Ergänzend habe ich den Ardbeg Corryvrecken ausgewählt. Dieser wird – ohne Altersangabe – „straight from the cask“ mit 57,1 % abgefüllt.

Meine Bewertung:

Ardbeg Ten: in der Nase dominiert Rauch verbunden mit deutlichen Zitrusnoten. Auf der Zunge ist er erst mild, dann entwickeln sich Rauch, Würze, dazu etwas Süße und das typische Vanillearoma vom Eichenfass. Diese Aromen sind sehr intensiv, immerhin ist dieser Ardbeg mit 46 % abgefüllt. Der Abgang ist mittellang und hält vor allem den Rauch, aber auch die Vanille, und hinterlässt ein wärmendes Gefühl.

Ardbeg Corryvrecken:  In der Nase ist er komplexer und intensiver als der ‚Ten‘, man spürt bereits hier die kräftigen 57,1 %, aber ohne unangenehme Schärfe. Im Mundraum ist er von Anfang an intensiv mit Aromen von Zitrus, auch etwas Lakritz, leicht pfeffrig und immer mit intensiv rauchigem Geschmack. Es folgt ein lang anhaltender Nachklang. Hier fällt mir die schottische Bezeichnung ‚Bonfire‘ ein, also eine Geschmacksexplosion, die den gesamten Mundraum ausfüllt und lange nachwirkt. Bonfire kann mit Lagerfeuer, vielleicht besser mit Freudenfeuer übersetzt werden.

Meine Empfehlung:

Ardbeg bringt großartige, rauchige Whiskies heraus. Ich mag diese „peated“ Whiskies sehr, und wer sich ebenfalls an diese rauchigen Aromen gewöhnen kann, findet gerade bei diesen beiden Ardbegs tolle Geschmackserlebnisse. Die Raucharomen erhalten die Whiskies ja von der gemälzten Getreide, die über Torffeuer getrocknet wurde. Es gibt sicherlich für einen ersten Einstieg in die Welt der ‚peated whiskies‘ mildere, einfachere Whiskies, aber hier findet man die wunderbare Welt des Rauches – love it or leave it.

Ardbeg zeigt, wie komplex, wie intensiv und nachklingend getorfte Whiskies sein können. Ich empfehle, beide zu verkosten – zuerst den ‚Ten‘, anschließend den Corryvreckan. Wichtig: diese sollten immer am Schluss einer Tasting-Runde verkostet werden, denn danach wird jeder andere Whisky von dem Rauchgeschmack überlagert.

Die Distillerie

Ardbeg liegt im Südosten der Insel Islay. Ein Besuch dieser Insel im Südwesten Schottlands mit seinen insgesamt 8 Distillerien lohnt sich allemal. Die schroffen Felsklippen an der Ostküste, die flachen Sandstrände an der Westküste, die Torflandschaft, Lochs, Küstenorte, Ruinen und ‚stehenden Steine‘ aus Keltenzeiten, Sehenswürdigkeiten wie Kildalton Cross – ja und dann die 8 Distillerien erfreuen Wanderer und Whiskyliebhaber gleichermaßen. Über die übrigen 7 Distillerien und ihre Whiskies werde ich noch berichten.

Ardbeg produziert weitere, großartige Whiskies wie den Uigeadail mit etwa 10 % Sherryfass-Anteil oder Supernova u.a.m. Wer wie ich Mitglied des Ardbeg-Kommittees ist, erhält bevorzugt Sonderabfüllungen wie in diesem Jahr den „Grooves“. Ardbeg lohnt!

Ardbeg gehört übrigens zu Glenmorangie, die im Besitz von Moet Hennessy sind.

Die Preise

Der Preis für den 46 %-igen Ardbeg Ten liegt in der Regel zwischen 41€ und 44€. Der Ardbeg Corryvreckan liegt immerhin schon zwischen 70€ und 75€.  Ich finde, das sind sie wert, das darf man sich gönnen, schließlich kann man nach meiner Erfahrung eine geöffnete Flasche hiervon sehr lange, auch deutlich länger als ein Jahr noch mit Genuss trinken (das ist durchaus umstritten, mehr dazu später an anderer Stelle in meinem Blog).

In der Reihe „Präsentation ausgewählter Whiskies“ stelle ich besonders erwähnenswerte Abfüllungen vor, aber auch bekannte Standardprodukte, die mir empfehlenswert erscheinen – für Einsteiger oder Fortgeschrittene, für die eigene Bar, als Präsent oder einfach als genussvollen dram für einen Abend mit guten Freunden. Dazu ergänze ich einige Informationen zu der Distillerie und zu den Preisen, zu denen der vorgestellte Whisky im einschlägigen Handel erhältlich ist. Selbstverständlich wähle ich nur Single Malt Scotch Whiskies aus, also Whiskies von nur einer Distillerie.

Bisher erschienen:

  • Reihe “Single Malt Whiskies”: Highland Park Valkyrie. Dalwhinnie.
  • Reihe „Whiskies mit Sherryfass-Reifung“: Aberlour
  • Reihe “Peated Whiskies”: Ardbeg
Alfred Hullmann17. Juli 2018
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Ich bin Alfred und schreibe hier über meine Leidenschaft: Schottland. Dazu gehört natürlich guter Single Malt Whisky, aber auch Reiseberichte und vieles mehr!

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